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Brot für die Welt: Hunger nach Gerechtigkeit

Hunger nach Gerechtigkeit

Kirchenkreis Rotenburg: Aufruf zur 60. Aktion „Brot für die Welt“

Mit den Gottesdiensten am Ersten Advent eröffnen die Gemeinden des Kirchenkreises Rotenburg traditionell die alljährliche Aktion von „Brot für die Welt“. In diesem Jahr soll ein Zeichen gesetzt werden für mehr Gerechtigkeit.

„Jeder neunte Mensch hungert und hat kein sauberes Trinkwasser. Millionen leben in Armut, werden verfolgt, gedemütigt oder ausgegrenzt“, sagt Dietmar Meyer, Pastor in Sottrum und Beauftragter für „Brot für die Welt“ im Kirchenkreis Rotenburg. Dabei baut eine kleine Gruppe ihren Wohlstand auf Kosten der Anderen aus. „Woher kommt eigentlich die Rendite aus den Geldern, die wir anlegen? Woher kommt die Kleidung, das Essen, die Energie, die wir verbrauchen?“, fragt Meyer. „Wer das Glück hat, in unsere Gesellschaft hineingeboren zu sein, hat den Auftrag, genau hinzusehen. Gedankenlosigkeit führt zu mehr Armut und Unrecht.“

„Hunger nach Gerechtigkeit“ lautet deshalb das Motto der diesjährigen Aktion von „Brot für die Welt“. Es ist die 60. Aktion der evangelischen Hilfsorganisation. Seit 1958 engagiert sie sich in zahlreichen Ländern der Erde. Dort beraten Partnerorganisationen Kleinbauernfamilien, damit sie nachhaltig und umweltschonend vielfältige und gesunde Nahrungsmittel anbauen. Andere sind im Bereich der sozialen Arbeit aktiv, in der Rechtsberatung, der medizinischen Basisversorgung oder in der Bildungsförderung.

Die Arbeit von „Brot für die Welt“ umfasst aber auch Kampagnen und Aktionen, mit denen Menschen hierzulande Zusammenhänge zwischen ihrem Lebensstil und dem Leben von Menschen auf der Südhalbkugel erkennen können und fähig werden, ihre Einsichten in ihr Handeln umzusetzen. Denn die Schere zwischen Arm und Reich wird weltweit immer spürbarer.

Deshalb ist auch nach sechzig Jahren der Hunger nach Gerechtigkeit nicht gestillt. Dennoch macht das gemeinsam Erreichte den Organisatoren Mut und lässt sie weiter gehen auf dem Weg der Gerechtigkeit. Sie hoffen dabei auf die Unterstützung der Menschen aus den evangelischen Kirchengemeinden, denn: „Selig sind, die da hungert und dürstet nach der Gerechtigkeit; denn sie sollen satt werden.“ (Matthäus 5.6)

Wer spenden möchte, kann das tun über das Spendenkonto des Kirchenkreises Rotenburg,Konto: Kirchenamt in Verden – Sparkasse Rotenburg-Bremervörde – IBAN DE40 2415 1235 0025 1585 85. Die Überweisungen müssen mit dem Vermerk „Brot für die Welt“ versehen sein.

 

DATUM

29. November 2018

AUTOR

Anette Meyer
BILDER (1)
Näherinnen in Nicaragua arbeiten für einen Monatslohn, der kaum zum Überleben reicht, und ohne Arbeitsschutz und Sozialversicherung.  Fotonachweis:  Karin Desmarowitz/Brot für die Welt
Näherinnen in Nicaragua arbeiten für einen Monatslohn, der kaum zum Überleben reicht, und ohne Arbeitsschutz und Sozialversicherung.  Fotonachweis:  Karin Desmarowitz/Brot für die Welt
Näherinnen in Nicaragua arbeiten für einen Monatslohn, der kaum zum Überleben reicht, und ohne Arbeitsschutz und Sozialversicherung. Fotonachweis: Karin Desmarowitz/Brot für die Welt

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Dietmar Meyer

Dietmar
Meyer
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Sottrum
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