Andachten

Kurz innehalten. Sich für einen Moment besinnen, woher wir eigentlich kommen, was wichtig ist im Leben. Dabei helfen uns kurze Andachten. Die Pastorinnen und Pastoren des Kirchenkreises Rotenburg verfassen jede Woche zwei Zeitungsandachten für die Rotenburger Rundschau und die Rotenburger Kreiszeitung. Wir veröffentlichen sie hier und schaffen damit ein Archiv, auf das Sie zurückgreifen können, wann immer Sie möchten. Denn: Ihre Zeitung werfen Sie irgendwann in den Papierkorb. Die Andachten behalten jedoch ihre Gültigkeit jenseits der Tagesaktualität.

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Mo. 30.07.18
Raus aus der Hängematte!
Lotte Blattmann
Raus aus der Hängematte!

Ein Jegliches hat seine Zeit, heißt es im Alten Testament beim Prediger Salomo. Das stimmt: In den Urlaub fahren hat seine Zeit, sich wieder auf Zuhause freuen hat seine Zeit. Ferien zu haben hat seine Zeit, wieder in der Schule zu gehen und zu arbeiten hat seine Zeit. Ausschlafen hat seine Zeit, neuen Tatendrang ansammeln hat seine Zeit.

Wenn die Schule wieder anfängt, beginnt für mich nach der Langsamkeit der Sommerferien auch die Zeit, weiterzugehen. Endlich spricht man wieder seltener mit Anrufbeantwortern. Endlich finden in der Kirche wieder alle Gruppen und Kreise statt. Endlich ist wieder Leben in der Kirche! Vielleicht konnten auch Sie es gar nicht erwarten, dass endlich alle von ihren Fahrrad- und Badeausflügen zurückkehren.

Vielleicht gehören Sie aber auch zu den Menschen, denen die Ferienzeit gar nicht lange genug andauern kann. Bei manchen musste der Urlaub ausfallen oder war sehr kurz. Ein jegliches hat seine Zeit - es fehlt etwas, wenn man gar keine freien Tage hat. Andere konnten sich freinehmen und würden trotzdem am liebsten weiter ausschlafen. Der Prediger Salomo rüttelt sie wach: Nach dem Ausruhen geht's weiter!

Am Ende des Sommers hat man zwei Möglichkeiten. Entweder man seufzt, wie schade es ist, dass die Ferien nun vorbei sind und erwartet nichts, außer, dass der alte Trott und Stress wieder losgehen. Leider stimmt das mit dem Trott und Stress oft auch. Oder aber man versucht, die gewonnene Erholung bewusst wahrzunehmen. Ist es nicht viel schöner, fröhlich zu sagen: Ferien zu haben hat seine Zeit, wieder in der Schule zu gehen und zu arbeiten hat seine Zeit.

Wenn man das Sommerende so angeht, spürt man erst den Tatendrang, der sich in der Hängemattenzeit angesammelt hat. Vielleicht muss nach dem Sommer ja gar nicht alles in alten Bahnen verlaufen. Vielleicht könnten Sie auch Manches anders machen oder gar etwas Neues anfangen? Vielleicht könnten Sie ja wieder einmal in den Gottesdienst gehen oder in eine unserer Gruppen und Kreise. Oder wollen Sie vielleicht eine Neue gründen? Wir freuen uns: Ein Jegliches hat seine Zeit!
Ich wünsche Ihnen einen guten Neubeginn nach den Sommerferien - und noch ein paar schöne Spätsommertage zum Kräftesammeln! Gott behüte Sie auf Ihren Wegen

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Lotte Blattmann

Lotte
Blattmann
Pastorin in Fintel
Mo. 04.06.18
„Ich glaub dran“
Günter Brunkhorst
„Ich glaub dran“

Mit Blick auf die anstehende Fußballweltmeisterschaft in Russland habe ich einen besonderen Fußball hervorgeholt, der mir vor Jahren geschenkt wurde. Darauf finden sich Zitate zum Thema „Glaube“ von damals bekannten Persönlichkeiten aus der Welt des Fußballs.

Arne Friedrich: „Die Bibel ist immer dabei, gehört einfach in mein Reisegepäck“. Sebastian Kehl: „Ich bin ein gläubiger Mensch, habe Gott viel zu verdanken in meinem Leben“. Heiko Herrlich: „Ich kann nicht tiefer fallen als in Gottes Arme“. Bastian Schweinsteiger: “Ich glaube einfach, dass Gott mit im Spiel meines Lebens ist“. Dirk Heinen: „Ein Leben ohne Gott ist wie Fußball ohne Ball“. Noch viele andere Zitate finden sich auf diesem „frommen“ Fußball.

„Ich glaub dran“

Was aber ist Glaube? Für viele ist Glaube die Vermutung, dass es irgendein höheres Wesen gibt. Glauben ist aber mehr; denn wäre der Glaube nur Vermutung, dann hätte der vor allem angesichts von Leid und Tod keine Kraft.

Für mich hat der Glaube zwei Seiten. Da geht es zum einen um das, was wir als Christen glauben. Das ist zusammengefasst im Bekenntnis des Glaubens. Ich würde es für mich wie folgt formulieren: Ich glaube, dass Gott diese Welt geschaffen und auch mir das Leben geschenkt hat. Ich glaube, dass Jesus Christus Gottes Sohn ist, der auch für mich gestorben und auferstanden ist, damit ich ewiges Leben habe. Und ich glaube an den Heiligen Geist, der in meinem Herzen wohnen und wirken will.

Der Glaube hat aber noch eine andere Seite, und die ist für mich noch wichtiger: Glauben ist zu allererst Vertrauen, kindliches Vertrauen zu Gott als meinem himmlischen Vater, der auch mich von Herzen liebt. Und dazu hat er seinen Sohn gesandt, dass er mein Herz neu für Gott gewinnt. Und dieser Gott freut sich über nichts so sehr, als dass ich ihm von Herzen vertraue.

„Ich glaub dran“

Vertrauen ist auch im Sport ganz wichtig. Warum ist Jupp Heynckes wieder so erfolgreich als Fußballtrainer von Bayern München? Thomas Müller, der unter dem vorherigen Trainer immer schlechter spielte und unter Heynckes wieder zu alter Stärke zurückfand, sagte dazu: „Er glaubt an mich.“ Und: „Die Mannschaft vertraut ihm.“

Vertrauen ist alles! Und Gott zu vertrauen, ist das Größte.

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Günter Brunkhorst

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Pastor/-innen
Günter
Brunkhorst
Pastor
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Di. 20.03.18
Kennen Sie den?
Kennen Sie den?

Wann haben Sie das letzte Mal so richtig von Herzen gelacht? Lachen ist gesund. Beim Lachen werden 80 Muskeln im gesamten Körper bewegt. Lachen hebt die Stimmung. Lachen kann man am besten mit anderen zusammen. Vor einigen Wochen haben wir in einem Seniorenkreis miteinander ein Lachseminar erlebt. Wir wurden angeleitet, ganz bewusst zu lachen. Zuerst fiel mir das schwer, aber als ich mich darauf eingelassen hatte und alle anderen auch lachen sah, war das Eis gebrochen. Ich bin selten so entspannt und gut gelaunt nach Hause gefahren.

Lachen nimmt auch Machtstrukturen nicht ernst – das wird uns besonders im Karneval vor Augen geführt. In einer Büttenrede nehmen wir die auf die Schippe, die das Sagen haben, die Macht ausüben können. Im Lachen kehren wir also die Verhältnisse um.

Vielleicht wurde aus all diesen Gründen das Osterlachen erfunden. Am Ostersonntag erzählte der Pfarrer einen Witz, und alle durften lachen, was sonst ja eher unüblich war im Gottesdienst.

Die Botschaft von Ostern lautet: Jesus Christus hat dem Tode die Macht genommen und das Leben und ein unvergängliches Wesen ans Licht gebracht durch das Evangelium (2. Tim 1,10). Ostern feiern wir, dass Gott es gut mit uns meint, nicht nur hier und jetzt, sondern in alle Ewigkeit. Nicht der Tod hat das letzte Wort, sondern das Leben!

Kennen Sie den? Dem alten Rabbi ist das Herz schwer. Seit Tagen trauert er nur und wird immer grauer im Gesicht. Und so begibt er sich zur Klagemauer und erzählt dem allmächtigen Gott, welches Leid ihm widerfahren ist: „Mein einziger Sohn ist Christ geworden.“ „O ja“, sagt Gott, „ich kann dich gut verstehen, das ist mir auch passiert.“ Auf so viel Verständnis, ja Mitleiden im gleichen schweren Schicksal war der Rabbi gar nicht vorbereitet. So fragt er einigermaßen erstaunt zurück, was Gott denn dann getan hätte. Und auch hier wird er nicht allein gelassen, sondern bekommt eine Antwort. So spricht Gott zu ihm: „Ein neues Testament geschrieben“...

Und den?:

Lehrer: Was werden sich wohl die Hochzeitsgäste bei der Hochzeit zu Kanaan gedacht haben, als Jesus das Wasser in Wein verwandelt hat? Schüler: "Den laden wir auch mal ein!

Frohe, gesegnete Ostern!

So. 18.03.18
Ohne Worte
Jens Ubben
Ohne Worte

So manche Person, mit der ich in den letzten Wochen telefonierte, klang anders als sonst: Halsschmerzen waren noch die leichtere Variante. Bei manchen Gesprächen hörte ich nur ein Krächzen am anderen Ende der Leitung. Wenn die Stimme weg ist, helfen nur noch heißer Tee, Hausmittelchen und Geduld.

Wer freiwillig längere Zeit schweigt, etwa im Rahmen von Schweigetagen in einem Kloster, nimmt eine bewusste Herausforderung an. Wer krankheitsbedingt schweigen muss, trägt die Hoffnung auf baldige Genesung in sich. Wem es aber aus anderen Gründen die Sprache verschlägt, ist in großer Not. Wenn eine schlimme Diagnose im Raum steht oder Dinge im Leben auf den Kopf gestellt wurden, dann hilft kein heißer Tee, auch keine Tablette. Da bleibt die Stimme weg, und ein Mensch weiß einfach nicht, was er sagen soll.

Vom leidenden Hiob des Alten Testaments wird berichtet: „Als aber die drei Freunde Hiobs all das Unglück hörten, das über ihn gekommen war, kamen sie, ein jeder aus seinem Ort. Denn sie waren eins geworden hinzugehen, um ihn zu beklagen und zu trösten und saßen mit ihm auf der Erde sieben Tage und sieben Nächte und redeten nichts mit ihm; denn sie sahen, dass der Schmerz sehr groß war.“ (aus Hiob 2)

Von Hiobs Freunden lerne ich, wie gemeinsames Schweigen heilsam sein kann. Wie das gemeinsame Aushalten der Sprachlosigkeit plötzlich guttut. Das drückt oft mehr aus als vorschnell drauflosgesagte Lebensweisheiten.

Die Wochen vor Ostern laden ein, den Lebensweg Jesu anzuschauen: Am Anfang große Taten, kraftvolle Worte. Dazwischen freiwillige Momente der Stille und des Schweigens. Nun immer schweigsamere Zeiten auf dem Weg zu seiner Kreuzigung. Unterbrochen von schlagfertigen Momenten. Schließlich tiefste Verzweiflung und Gottesferne.

Die Osterereignisse wollen Hoffnung schenken: Am Ende behalten begeisterte, lebensfrohe Worte die Oberhand! Der Weg Jesu dorthin zeigt: Auch wenn die Stimme wegbleibt, ist mit Jesus einer da, der das kennt!

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Jens Ubben

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Pastor/-innen
Jens
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Pastor
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Mo. 05.02.18
Durst stillen
Ingrid Radlanski
Durst stillen

Gerade in der dunklen Jahreszeit denke ich öfter an die Sommerfreizeiten, die ich im Süden mit Jugendlichen verlebe. Es ist heiß, die Sonne scheint, der Weg zum Strand ist nicht weit, aber in der Hitze anstrengend. Durst breitet sich aus. Noch ein paar Meter, und das Ziel erreicht. Jetzt etwas trinken und ins kühle Nass springen. Das ist ein großartiges Gefühl. Danach am Strand ausruhen und den Panoramablick übers Meer genießen…

Einen Ausschnitt eines Panoramablicks auf das himmlische Jerusalem gewährt uns auch der Seher Johannes im letzten Buch der Bibel, der Offenbarung. Johannes spannt damit einen Bogen von den ersten bis zu den letzten Seiten der Bibel. Und dazwischen? Dazwischen liegt die Geschichte Gottes mit uns Menschen. ER ist es, der die Geschichte aller, die sein Wort hören und bewahren, auch meine ganz persönliche Geschichte, zu einem guten Ende bringt. Sein Wort ist zugleich auch Tat und ein Angebot an uns.

Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst. (Offenbarung 21,6)

Das Gefühl, Durst zu haben, kennen wir alle. Und dann müssen wir einfach trinken. Ob nach einer körperlichen Anstrengung oder einem gewürzten Essen. Wir wissen auch, dass wir zum Überleben ständig Wassernachschub brauchen, sonst trocknen wir aus. Doch es geht um mehr als um Durst nach Wasser. Es geht um den Durst nach Leben. Ein Leben, das uns erfüllt. Wir lassen es uns auch etwas kosten. Das mag eine Abenteuerreise sein. Das Streben nach Karriere und Anerkennung, Gesundheit, die Suche nach Glück oder ein Rennen von Event zu Event. Vieles geschieht unbewusst, und wir merken erst, wenn unser Leben ins Wanken kommt, wenn Gewohntes und Haltgebendes zerbricht, dass etwas fehlt. Und dann stellt sich oft die Frage: Aus welcher Quelle lebe ich? Gott will und kann unseren Durst nach Leben stillen aus einer Quelle, die nie versiegt. Und wir dürfen daraus schöpfen, nicht erst, wenn unser Leben ins Wanken gerät, sondern immer.

Wie wäre es, wenn wir das Jahr 2018 als „Jahr des Trinkens“ ausrufen? Wir uns immer wieder Zeit nehmen, mit Gott ins Gespräch zu kommen, in der Bibel zu lesen und uns von Gottes Wort inspirieren zu lassen?

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Ingrid Radlanski

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Ingrid
Radlanski
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Mo. 04.12.17
Zu Fuß auf diesem Planeten
Jens Ubben
Zu Fuß auf diesem Planeten

Mit dem Auto bin ich oft unterwegs. Das ist nötig in unserem ländlichen Raum, wo Distanzen oft schnell zu überwinden sind. Mit dem Fahrrad bin ich viel zu selten unterwegs, obwohl das inzwischen richtig komfortabel sein kann. Zu Fuß bin ich inzwischen immer bewusster unterwegs. Irgendwann habe ich entdeckt, welchen Wert das hat. Da ist mehr drin als der kurze Wink durch die Windschutzscheibe. Mehr als der schnelle Gedanke beim schnellen Vorbeirauschen an bestimmten Orten, mit denen ich etwas verbinde.

Der Gang zu Fuß hat seinen Wert! Wer zu Fuß geht, ist dichter dran am Geschehen. Der bekommt mehr mit, was um ihn herum geschieht. Der spürt mehr, der nimmt sich Zeit, sich umzusehen. Auch mal stehenzubleiben. Der ist einfach näher dran.

An Weihnachten feiern wir: Der ewige Gott setzt seine Füße auf diesen Planeten! In dem Kind in der Krippe kommt Gott mit den Füßen eines Neugeborenen auf diese Welt. Er lernt laufen! Und das dauert, bis die kleinen Füße entdecken, wozu sie in der Lage sind. Da wird zuerst gestrampelt und Stück für Stück die Welt entdeckt.

Gott geht zu Fuß! Langsam ist er unterwegs, um uns auch zu treffen. Keiner soll sagen, Gott ist zu weit entfernt oder viel zu schnell wieder weg. Er möchte Menschen wirklich begegnen. Deshalb ganz bodenständig zu Fuß. Und daher kennt er unsere Lebensherausforderungen: Er weiß, wie das ist, Boden unter die Füße kriegen zu müssen. Sich auch mal die Knie aufzuschrammen. Schmerzende Füße zu haben. Unsicher auf den eigenen Beinen zu stehen.

Gott will einen Fuß in die Tür dieser Welt bekommen und in unsere Herzen. Daher der Weg zur Krippe. Von dort dann zu Fuß bis ans Kreuz. Er geht mit und geht voran. Schließlich zurück zu seinem himmlischen Vater.

Und seitdem geht er uns Menschen nach. Will uns nicht zu nahe treten, aber ganz nah dran sein. Nicht auf uns herumtrampeln – das tun wir schon reichlich selber. Vielmehr uns ermutigen: Wenn Gott so zu uns kommt, sollten wir die Advents- und Weihnachtszeit nicht auch zu Fuß neu entdecken?

 

 

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Jens Ubben

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Mo. 09.10.17
Lebkuchen am richtigen Ort
Sabine Gerken
Lebkuchen am richtigen Ort

Da sind sie wieder: Die Lebkuchen, Pfeffernüsse, Weihnachtssüßigkeiten. Und das im September und Oktober! Und ich ärgere mich… und will das eigentlich nicht, denn das ist ja vergeudete Energie, die ich dieses Jahr nun wirklich an anderen Stellen brauche.

Aber ignorieren kann ich sie auch nicht, bei jedem Einkauf grinsen sie mich an. So lasse ich mich vom Monatsspruch für Oktober leiten, sie positiv zu sehen, dass sie mich herausfordern und trösten. Der Monatsspruch lautet: „Es wird Freude sein vor den Engeln Gottes über einen Sünder, der Buße tut.“ (Lukas 15, 10)

Sünde ist das doch eigentlich, was die Lebkuchen da machen: Sie sind zur falschen Zeit am falschen Ort. Sie sind nicht da, wo sie gebraucht werden. Also lasse ich mich von den Lebkuchen fragen und herausfordern: Bin ich am richtigen Ort? Bin ich da, wo ich gebraucht werde? Sehe ich, wo jemand Hilfe oder Unterstützung braucht? Schweige ich, wo ich Stellung beziehen sollte? Vielleicht sage ich mal „Stopp!“, wenn wieder der oder die eine in meiner Klasse geärgert wird. Vielleicht lade ich einfach mal die eine Freundin ein (sogar zu Lebkuchen im Oktober?!) und frage, was sie eigentlich so traurig macht. Vielleicht biete ich mich als Babysitterin an, damit die gestressten Eltern mal wieder Zeit für sich haben.

Oder ich denke im Oktober schon mal an die Botschaft von Weihnachten: Gott kommt in unsere, in meine Welt. Er kommt in meine Dunkelheit, in meine Sorgen, in meine Angst. Er wird Mensch und ist an meiner Seite, still und manchmal unerkannt.

Das hilft mir „umzukehren“: Meine Sorgen abzuladen, mit neuer Freude in den Tag zu gehen, weil ich nicht alleine bin! So trösten mich die Lebkuchen.

Alles klar beim nächsten Einkauf?! Die Engel freuen sich über „Lebkuchen am richtigen Ort“ und über mich, wenn ich immer wieder umkehre zu dem Gott, der für mich ist!

Einen schönen Herbst mit und ohne Lebkuchen wünscht Euch und Ihnen Sabine Gerken, Diakonin in Scheeßel und Lauenbrück

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Sabine Gerken

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Sabine
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Mo. 24.07.17
Die Lutherrose entdecken
Lars Rüter
Die Lutherrose entdecken

Immer wenn ich eine Taufe oder eine Trauung beurkunde, drücke ich das Siegel der Martin-Luther-Kirchengemeinde Lauenbrück neben meine Unterschrift. Dieses Siegel zeigt – so wurde es bei der Gründung der Kirchengemeinde Lauenbrück entschieden – die Lutherrose.

Zu Lebzeiten Martin Luthers war die Lutherrose sein Siegel, mit dem er seine Schriften kennzeichnete. Später wurde sie zum Symbol der lutherischen Kirchen. Der Reformator hat die Bedeutung der Farben und Formen selbst erklärt:

„Ein Merkzeichen meiner Theologie. Das erste sollte ein Kreuz sein, schwarz im Herzen, das seine natürliche Farbe hätte, damit ich mir selbst Erinnerung gäbe, dass der Glaube an den Gekreuzigten mich selig macht. Denn so man von Herzen glaubt, wird man gerecht. Solch Herz aber soll mitten in einer weißen Rose stehen, anzeigen, dass der Glaube Freude, Trost und Friede gibt. Darum soll die Rose weiß und nicht rot sein; denn weiße Farbe ist der Geister und aller Engel Farbe. Solche Rose steht im himmelfarbenen Feld, dass solche Freude im Geist und Glauben ein Anfang ist der himmlischen Freude zukünftig. Und um solch Feld einen goldenen Ring, dass solche Seligkeit im Himmel ewig währet und kein Ende hat und auch köstlich ist über alle Freude und Güter, wie das Gold das edelste, köstlichste Erz ist.“

Im Jahr des Reformationsjubiläums finden wir allüberall die Lutherrose als Werbeträger und Markenzeichen. Es lohnt sich, sich die Lutherrose einzuprägen mit all ihren Farben und Formen und ihrer Bedeutung für den Glauben: Freude, Trost und Friede sind Gottes Geschenke an uns.

 

Herzlich grüßt Sie Ihr Lars Rüter, Pastor in Lauenbrück

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Lars Rüter

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Di. 06.06.17
Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen
Thomas Steinke
Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen

Der Monatsspruch für Juni aus Apostelgeschichte 5, Vers 29 hat es in sich. Und fordert heraus: Wird hier etwa dazu aufgerufen, gegen staatliche Ordnung zu rebellieren? Um es gleich vorweg zu sagen: Ich bin von Herzen dankbar dafür, dass wir in einem demokratischen Rechtsstaat leben, der uns in unseren persönlichen Freiheiten und Rechten schützt. Und doch kann es auch hier in Einzelfällen zu Konflikten kommen, wie die Debatte um das Kirchenasyl belegt. Damit stellt sich die Kirche nicht über staatliches Recht, sondern in besonderen Härtefällen gewährt sie aus Barmherzigkeit Menschen in Not einen Schutzraum, bis ihre Situation nochmals geprüft ist - übrigens nie ohne dass die zuständigen Behörden informiert sind.

Noch dichter dran sind für uns alle wohl die "täglichen Konfliktfelder": Gehe ich mit Spickzettel zur nächsten Klassenarbeit, blinzele ich mal aufs Blatt des Sitznachbarn herüber - oder bleibe ich ehrlich?
Mache ich mit, wenn andere über jemanden herziehen - oder habe ich den Mut, gegen den Strom zu schwimmen und ihn in Schutz zu nehmen? Dreht sich alles um mich und meinen eigenen Vorteil - oder liegt mir der andere wirklich am Herzen? Suche ich das schnelle Abenteuer - oder bleibe ich treu in meiner Beziehung? Manchmal sind wir nicht verlegen, Entschuldigungen zu finden, oder wir hören auf die Stimmen derer, die sagen: "Jetzt stell dich mal nicht so an, man kann's auch übertreiben, das machen doch alle!" Hinterher merken wir oft, dass es besser gewesen wäre, sich anders zu entscheiden. Segen liegt darauf, wenn wir tun, was Gott uns in seinem Wort sagt.

Der ursprüngliche Zusammenhang des Monatsspruchs ist übrigens, dass Petrus und den anderen Aposteln verboten worden war, öffentlich von ihrem Glauben an Jesus Christus zu reden. Darüber konnten und wollten sie aber nicht schweigen, sie hatten den Auftrag ja von Gott selbst bekommen. "Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen." Gott sei Dank genießen wir in unserem Land die Religionsfreiheit - ein hohes Gut! Da sollte es uns doch nicht schwer fallen, etwas von der Freude und der Hoffnung weiterzugeben, die Jesus in unser Leben gebracht hat - oder?

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Thomas Steinke

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Thomas
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Mi. 05.04.17
Echt stark !
Echt stark !

Seit Donnerstag hatte er sich verändert. Aus dem fröhlichen und gut gelaunten jungen Mann war ein stiller und nachdenklicher Zweifler geworden. Schließlich kam sein Freund auf ihn zu: „Komm, lass uns weggehen. Hier haben wir nichts, was uns hält.“ So gingen sie los.

Vielleicht war es der gleiche Rhythmus beim Gehen, der das Schweigen aufbrach. Sie erzählten sich, wie sie das erlebt haben, als ihr Freund plötzlich von Abschied, von Leid und sogar Tod sprach. Sie hörten voneinander, wie sie traurig und wütend und verzweifelt zugleich waren, als sie ihn qualvoll sterben sahen und nichts tun konnten. Ihr Freund war tot. Jetzt waren sie allein – ohne Hoffnung, ohne ihn, ohne Kraft. Aus.

Aber sie gingen weiter. Sie schafften es, nicht stehen zu bleiben. Sie schafften das, weil plötzlich ein Dritter aufgetaucht war, der sich am Gespräch beteiligte. Ein Dritter, der das Gespräch so lenkte, dass sich ihnen neue Perspektiven eröffneten. Schließlich konnten sie sich so weit aus ihrer Trauer und inneren Erstarrung lösen, dass sie den Weggefährten zum Abendessen einluden.

Während der gemeinsam Mahlzeit erkennen sie ganz deutlich, was sie im Herzen schon fühlten: Der qualvolle Tod am Kreuz war nicht das Ende. Er war der Wendepunkt zu einem neuen Leben.

Das ist die Geschichte von den Emmausjüngern (Lukas 24, 13-35). Sie gehört zu Ostern. Sie zeigt mir, wie sehr die Erfahrungen der beiden Jünger noch heute gelten. Wir kommen an Grenzen und wissen nicht weiter. Wir sind traurig und können uns nicht vorstellen, wie das wieder gehen soll: Sich zu freuen. Dann brauchen wir Impulse von außen. Vielleicht kann das ein Gespräch auf dem Weg sein oder ein Gebet, um Gottes Nähe zu spüren oder eine gemeinsame Mahlzeit oder....

Ostern nehmen wir Christen das in den Blick und hören auf die Geschichte von der Auferstehung Jesu. Jesus stirbt am Kreuz, bleibt aber nicht im Tod, sondern überwindet alle Qual und bringt neues Leben, das wir das ewige Leben nennen. Das ist der Grundimpuls, den Gott gesetzt hat und der über unser Hier und Jetzt weit hinausreicht. Seitdem haben wir diese gewisse Hoffnung: Freiheit und Leben und Freude sind unendlich stark!

So. 22.01.17
"Friede diesem Haus"
Günter Brunkhorst
"Friede diesem Haus"

Jesus spricht zu seinen Jüngern: Wenn ihr in ein Haus kommt, so sagt als erstes: „Friede diesem Haus!“ (Monatsspruch Februar)
„Guten Tag! Ich bin Frau Meyer. Ich möchte Ihnen im Namen der Kirchengemeinde zum Geburtstag gratulieren“. Mit diesen oder ähnlichen Worten stellen sich unsere Mitarbeiterinnen vom Besuchsdienst bei ihren Geburtstagsbesuchen vor und sind immer wieder erstaunt, dass die Jubilare, die ja alle über 80 Jahre alt sind, den Besuch nur selten abweisen. Die meisten öffnen bereitwillig die Tür zu ihrem Haus oder ihrer Wohnung.
Ähnlich haben es die Jünger erlebt, als Jesus sie in die umliegenden Dörfer und Städte schickte, damit sie den Menschen dort die frohe Botschaft vom Reich Gottes weitersagen. Als sie zu Jesus zurückkehren, berichten sie begeistert vom Erfolg ihrer Mission. Überall hätten sie offene Häuser und Herzen gefunden. „Friede  diesem Haus!“ - diese Worte haben viele Türen geöffnet.
Ich will an dieser Stelle das Wort „Frieden“ etwas genauer bedenken. Mit dem entsprechenden hebräischen Wort „Schalom“ ist mehr gemeint als die Abwesenheit
von Krieg. Die Bedeutung dieses Wortes ist so umfassend, dass es in der griechischen Übersetzung des Alten Testamentes mit über 20 verschiedenen Begriffen wiedergegeben wird. Zunächst heißt es „unversehrt und wohl leben“. Dann geht es auch um ein gutes Zusammenleben mit anderen Menschen. Vor allem aber meint „Schalom“ den Frieden Gottes für den Menschen. Obwohl der Mensch ihm immer wieder den Frieden aufgekündigt hat, sucht Gott die Versöhnung.
Wir Christen glauben, dass Jesus Christus diesen Frieden neu geschaffen hat; denn er hat uns versöhnt mit Gott. Und das schwingt auch beim Auftrag an die Jünger mit: „ Wenn ihr in ein Haus kommt, so sagt als erstes: Friede diesem Haus!“
Nun muss man einen Besuch oder eine Begegnung nicht gleich mit einem solch theologisch anspruchsvollen Gruß überfrachten. Auch ein herzliches „Guten Tag“ oder „Moin“ kann schon „Türen“ öffnen. In jedem Fall soll ein Besuch oder Gespräch „wohl“-tuend sein. Dazu hat Mutter Theresa für mich sehr treffend gesagt: „Lass nicht zu, dass jemand, der dir begegnet, hinterher nicht fröhlicher seines Weges zieht.“
 

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Günter Brunkhorst

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Günter
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Mo. 28.11.16
Ein neues Herz
Ingrid Radlanski
Ein neues Herz

„Bald nun ist Weihnachtszeit!“ Nicht mehr lange, und wir feiern Jesu Geburt. Damit verbunden ist ein Fest in unseren Familien mit schönem Essen und Geschenken. Es soll ein Fest der Freude werden.

Geschenke werden mit viel Liebe ausgesucht und eingepackt. Und neben all den materiellen Geschenken tritt manchmal der Grund des Festes – Jesu Geburt – in den Hintergrund. Aber mit Jesus ist nicht nur ein kleines Kind geboren, sondern mit seiner Geburt beginnt etwas Neues. Jesus verändert das Denken, Fühlen und Handeln der Menschen. Ein besseres Leben beginnt – damals das der Hirten und der Könige – heute unser.

Und dennoch schwer zu glauben, wenn ich die Nachrichten in den Medien und der Nachbarschaft höre: „Unser Kind ist so widerspenstig“, „Schon wieder wurde ein Anschlag verübt“, „Die Renten sind nicht mehr sicher“, „Mein Freund ist schwer erkrankt“, „Der Krieg in Syrien hört nicht auf“, „Menschen sind auf der Flucht“, „Der CO2 Ausstoß ist viel zu hoch…“

Deutliche Worte und Fakten – allen gemein ist, dass sich etwas Grundlegendes verändern muss. Ein Umdenken wird nötig.

„Wie kann das gehen?“ frage ich mich. Ich fühle mich manchmal so machtlos und denke, ich kann doch gar nicht all das Leid und die Probleme an mich heranlassen, von dem ich höre. Mein Herz fühlt sich schwer an: Mal klagend, mal zweifelnd, mal voller Angst. Allein kann ich das nicht schaffen.

Muss ich auch nicht!

Gott sagt: „Ich schenke dir ein neues Herz und einen neuen Geist.“ (Hesekiel 36,26, Jahreslosung 2017)

Was heißt das? Gott lässt mich nicht mit meinen Klagen, Zweifeln und Ängsten allein. Gott gibt mir Kraft, mit anderen Augen auf die Dinge zu sehen. Gott selber sorgt dafür, dass ich nicht stehen bleibe, zusehe und resigniere. Er schenkt mir ein offenes, lebendiges Herz.

Mit diesem Geschenk von Gott lässt sich doch gut Weihnachten feiern und ins Jahr 2017 gehen.

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Ingrid Radlanski

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So. 16.10.16
Zum Staunen
Jens Ubben
Zum Staunen

Zum Staunen

 

Sitzungszimmer eines Unternehmens. Die Führungsetage sitzt zusammen. Ein Architekt ist heute zu Gast. Das heutige Treffen könnte sein großer Durchbruch werden. Es winkt der Auftrag seines Lebens! Die Interessenten haben große Pläne angekündigt.

Die Fakten kommen auf den Tisch, Wünsche werden formuliert: „Bauen Sie uns einen Turm mit einem Durchmesser von vier Metern. In das Bauwerk müssen Treppen und Gänge integriert werden. Ein verzweigtes Leitungssystem und Lastenaufzüge dürfen nicht fehlen. Die Wände dürfen maximal einen halben Meter dick sein. Mit der Höhe des Turms wollen wir Maßstäbe setzen: Er soll 1500 Meter weit in den Himmel ragen.“ Die Wunschliste geht noch weiter: „Der Turm soll nach allen Seiten biegsam sein, dem Wind ganz flexibel standhalten. Und auf der Spitze des Turms wollen wir eine komplette Chemiefabrik unterbringen.“ – Die Euphorie des Architekten legt sich. Da reicht ihm das Wissen aus dem Grundstudium: Das geht gegen alle Regeln der Baukunst!

Das Interessante: Diesen Turm gibt es wirklich! Massenhaft. Von einem Roggenhalm ist die Rede. Er ist ungefähr 400 mal höher als sein Durchmesser. Die Wand des Halmes ist etwa einen halben Millimeter stark, der Durchmesser liegt bei 4 Millimetern, seine Höhe bei etwa 1,50 Metern. Im Inneren des Halmes befinden sich Treppen und Gänge. Transportaufzüge für Nährstoffe und Wasserleitungen sind vorhanden. Oben auf dem Halm steckt eine chemische Fabrik.

Ein Blick auf den Roggenhalm zeigt mir: Das, was so selbstverständlich scheint, ist doch ein einziges Wunder. Erntedank ist eine gute Möglichkeit innezuhalten. Das vermeintlich Normale genauer anzuschauen. Die vielen kleinen Wunder unserer Schöpfung neu zu entdecken. Ein Roggenhalm fällt auf einem großen Feld gar nicht auf. Und doch ist jeder einzelne von ihnen ein Meisterwerk.

Mich versetzt das neu ins Staunen. Und es macht mich dankbar, dass ich an so vielen Stellen davon profitieren darf. Daher Erntedank: Ich entdecke hinter dem Selbstverständlichen Gott. Gott steht hinter seiner Schöpfung, er erhält sie jeden Tag. Auch für mich. Mit dem Psalmbeter möchte ich sprechen: „Herr, wie sind deine Werke so groß und viel! Du hast sie alle weise geordnet, und die Erde ist voll deiner Güter.“

 

 

 

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Jens Ubben

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Jens
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27383
Scheeßel
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Di. 02.08.16
Fröhlich neue Wege finden
Sabine Gerken
Fröhlich neue Wege finden

Ende der Sommerferien, die Schule beginnt. Für viele Einschulungskinder auch in Fintel, Lauenbrück und Scheeßel beginnt ein neuer Lebensabschnitt! Fröhlich und erwartungsvoll, vielleicht auch etwas ängstlich, laufen sie in ihr neues Leben als Schulkind. Was hat es mit dem Ernst des Lebens auf sich, der nun beginnt?
Auch für die Eltern beginnt etwas Neues.Es gilt loszulassen, ihr Kind frohen Herzens in die Schule zu schicken. Viele neue, hoffentlich schöne Erfahrungen wird das Kind nun alleine, ohne Mama und Papa an der Hand, machen. Gute Wünsche und Gebete begleiten unsere Kinder.
Bei der Vorbereitung der KinderKirche sprechen wir über die Geschichte von Abraham. Der packt plötzlich alle Koffer und Zelte zusammen, um ein neues Leben zu beginnen. Er macht sich auf in ein unbekanntes Land, fort von der Familie und Verwandtschaft. In der Bibel wird uns das einfach so erzählt: Gott spricht zu ihm, Gott schickt ihn los… und Abraham geht! Ob seine Frau Sara protestiert hat? Ob er selber Angst hatte?
Auf jeden Fall wird ihm geholfen haben, dass er Gottes Stimme im Ohr hatte. Gott hat ihm ein großes Versprechen gegeben: „Ich will dich segnen, und du sollst ein Segen sein!“ Abraham hat Gott vertraut und hat Wunderbares auf dem Weg mit Gott erlebt.
Ich will glauben, dass Gott das auch zu mir sagt, am Anfang eines neuen Lebensabschnittes, wenn ich etwas loslassen will oder muss: Meine nun schon großen Kinder, alte (schlechte) Gewohnheiten, alte Rollen oder auch alte Verletzungen. Loslassen heißt aber ja schließlich auch: Meine Hände werden frei für etwas Neues,
Anderes. Ich will glauben, dass Gott meine Hände und mein Leben nicht leer lässt, sondern mit Segen, mit Gutem neu füllt. Ich will vertrauen, dass er das gibt, was für mich und meine Lieben das Beste ist.
Und auf jeden Fall geht Gott mit! In jeden neuen Schultag, in den neuen Kindergarten, in die neue Arbeitsstelle, in den neuen Lebensabschnitt. Das ist gut zu wissen, zu glauben, zu hoffen. Für uns ganz persönlich und für unsere Kinder. So können wir fröhlich und getröstet loslassen und auch selber unseren neuen Weg finden.
Gesegnete Wege wünscht Ihnen und
Euch Sabine Gerken,
Diakonin in Scheeßel und Lauenbrück

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Sabine Gerken

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Sabine
Gerken
Diakonin
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Do. 02.06.16
Blick in die Weite
Lars Rüter
Blick in die Weite

Schon manches Mal habe ich sie im Urlaub in den Bergen beobachtet: Gleitschirmflieger in der Luft. Das muss faszinierend sein, mit so einem Gleitschirm loszufliegen, Wind und Weite zu spüren, die Welt von oben anzuschauen. Aber ob ich mich trauen würde abzuspringen, den festen Boden zu verlassen, nicht genau zu wissen, wo ich landen werde?
Das ist ja im Leben auch so: Um Neues zu erleben, muss ich loslassen, Sicherheiten aufgeben, dazu brauche ich Mut. Es gehört Mut dazu „zu springen“, mit dem Gleitschirm wie im übertragenen Sinn. Mut und Vertrauen. Vertrauen darauf, dass die Seile halten, der Schirm in Ordnung ist, die Wettervorhersage richtig war. Vertrauen darauf, dass die Entscheidung für den Wechsel des Arbeitsplatzes richtig war, Vertrauen darauf, dass ich gut aufgenommen werde in der neuen Klasse,  der neuen Umgebung, der neuen Arbeitsstelle.
Direkt neben so einem Absprungplatz auf einem Berg habe ich einmal ein Gipfelkreuz gesehen. Das Kreuz erinnert an Gottes Liebe zu uns, der wir vertrauen können: „Du stellst meine Füße auf weiten Raum“, bekennt der Beter des Psalms 31. Und Jesus lockt uns in der Bergpredigt dazu, den Blick einmal abzuwenden von uns selbst und von allem, worum unsere Gedanken kreisen. Wir können diesen Blick richten auf die Natur, auf die Schöpfung, auf die Vögel und die Lilien auf dem Feld. Dabei lässt sich entdecken: Wir können vertrauen auf Gott, der für uns sorgt.
Gerade die kleinen und großen „Auszeiten“ in unserem Leben – wie die bevorstehende Ferienzeit – helfen dabei, unsere Blicke so auszurichten, dass wir den Überblick gewinnen, wie ihn ein Gleitschirmflieger in der Luft hat. Vielen Menschen tut der Blick in die Weite gut, auf einem Berg oder am Meer. Und manchmal gewinnen wir dabei Einsichten, die uns Mut machen „zu springen“, einen Wechsel zu wagen, um neue Freiheit zu gewinnen.

Eine gute Ferienzeit wünscht Ihnen Ihr
Lars Rüter, Pastor in Lauenbrück

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Lars Rüter

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Lars
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Sa. 02.04.16
Ja und Amen!
Thomas Steinke
Ja und Amen!

Liebe Konfirmandinnen und Konfirmanden
in Fintel, Lauenbrück und Scheeßel!

Leute, die zu allem „Ja und Amen“ sagen, kann man letztlich nicht ernst nehmen. Sie schwimmen immer nur im Strom der Mehrheit mit und haben keine eigene Meinung. Es ist kein Profil zu erkennen, was diese Personen unverwechselbar macht. Und schon gar nicht können solche Menschen Orientierung für andere geben.
Manchmal ist einfach ein klares „Nein!“ angesagt: Nein, da mache ich nicht mit, wenn andere fertig gemacht werden, wenn gegen Fremde gehetzt wird, wenn dumme Sprüche über Frauen, über Alte oder Menschen mit Behinderungen gemacht werden, wenn über Gott und alles, was anderen heilig ist, gelästert wird. Nein, nicht mit mir - und dazu stehe ich auch!
Jesus ist für mich das Vorbild schlechthin, wenn es darum geht, seinen Weg geradlinig und zugleich anderen gegenüber offen und aufgeschlossen zu gehen. In der Bibel heißt es, dass er das große „JA“ ist, mit dem Gott alles bestätigt, was er früher versprochen hat (2. Korinther 1,10). „Fürchte dich nicht, denn ich habe dich  rlöst, ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein. - JA, ich, dein Gott, mache dich frei von deiner Schuld, von allem, was dich niedermacht. JA, ich stehe bedingungslos zu dir. Weißt du, für mich bist du nicht nur eine Nummer, ein Staubkorn im Universum. Sondern JA, bei mir hast du einen Namen. Und JA, du bist mein Kind, das ich unendlich lieb habe!“
Liebe Konfirmandinnen und Konfirmanden, zu Eurer Konfirmation wünsche ich Euch vor allem dies: Dass Ihr zu Gottes „JA“ von Herzen Euer „Amen“ sagen könnt. Dass Ihr Euer Leben an seinen Zusagen festmacht. Dann werdet Ihr Euch weiter zu echten Persönlichkeiten entwickeln.

Eine wunderschöne Konfirmation Euch allen und herzliche Segenswünsche!
Euer Thomas Steinke, Pastor in Fintel

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Thomas Steinke

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Fr. 29.01.16
Petrus erzählt
Petrus erzählt

„Wenn ich damals in die Zukunft hätte schauen können, wäre es mir womöglich leichter gefallen, das alles zu verarbeiten. Aber so ist das nun mal. Das Leben wird nach vorne gelebt. Ich spüre immer noch den Schmerz, wenn ich an die Tage damals zurückdenke...
Am Abend wollten wir feiern: Das Fest der Befreiung. Den ganzen Tag waren wir mit den Vorbereitungen beschäftigt. Schließlich war es so weit. Wir tranken, lachten, tanzten, bevor wir uns zu Tisch setzten. Nur einer machte nicht mit und war so merkwürdig still. Er war mit seinen Gedanken ganz woanders.
Wir feierten die Freiheit, und er sprach vom Leiden. Dieses Wort und sein Gesichtsausdruck ließen uns verstummen. In die Stille hinein sprach er die Sätze, die wir heute noch sprechen: ‚Dies ist mein Leib ... Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut... Solches tut zu meinem Gedächtnis.‘ So aßen und tranken wir in Gemeinschaft – verwirrt und schweigend.
Er sah so traurig aus. Es fühlte sich alles so nach Abschied an. Und ich wollte ihn aufmuntern und trösten und ihm zeigen, dass er nicht traurig sein müsse, ich wäre doch bei ihm. Ich würde ihm auch in schweren Zeiten zur Seite stehen. Wenn mir das Herz überläuft, kann ich einfach meine Klappe nicht halten. Jesus kannte mich besser. Er wusste schon an diesem Abend, dass ich ihn verleugnen und im Stich lassen würde. Sie haben ihn gefangen genommen und brutal behandelt. Zuerst blieb ich in seiner Nähe. Aber als es darauf ankam, habe ich ihn verleugnet – dreimal – im Morgengrauen krähte der Hahn. Sie haben ihn getötet, und ich habe zugesehen.
Drei Tage, drei endlose Tage war ich wie gelähmt, obwohl es mir das Herz zerriss. Und ich schämte mich so. So viel hatte ich gewollt, aber meine Angst war größer, ich hatte kläglich versagt. Aber dann kam tatsächlich die Befreiung. Jesus hatte mich und die anderen nicht aufgegeben. Er war wieder bei uns und traute uns zu, dass wir  aus unseren Fehlern lernen und nicht an ihnen verzweifeln. Die Frauen sagten dazu: „Der Herr ist auferstanden!“ Seitdem tragen wir die Botschaft von der Freiheit, die stark macht und ewig währt, in die Welt.“

Eine gesegnete Passionszeit und dann frohe Ostern wünscht Ihnen und Euch
Gunda Handrich, Pastorin in Scheeßel

Do. 26.11.15
Jetzt kann Gott kommen
Günter Brunkhorst
Jetzt kann Gott kommen

Ein Mann erfuhr, dass Gott zu ihm kommen wollte. "Zu mir?" rief er. "In mein Haus?" Er rannte durch alle Zimmer. "Unmöglich!" schrie er. "In diesem Sauhaufen kann man keinen Besuch empfangen. Alles verdreckt! Alles voller Gerümpel! Kein Platz zum Ausruhen! Keine Luft zum Atmen!"

Er riss Fenster und Türen auf. "Freunde!" rief er. "Helft mir aufräumen, irgendeiner! Aber schnell!" Er begann, sein Haus zu kehren. Durch dicke Staubwolken sah er, dass ihm einer zu Hilfe gekommen war. Sie schleppten das Gerümpel vors Haus, schlugen es klein und verbrannten es. Sie schrubbten Stiegen und Böden. Und immer noch klebte Dreck an allen Ecken und Enden. "Das schaffen wir nie!" schnaufte der Mann. "Das schaffen wir!" sagte der andere. Sie plagten sich den ganzen Tag.

Als es Abend geworden war, gingen sie in die Küche und deckten den Tisch. "So", sagte der Mann, "jetzt kann mein Besuch, jetzt kann Gott kommen. Wo er nur bleibt?" "Aber ich bin ja da!" sagte der andere und setzte sich an den Tisch.

 

In der Adventszeit bereiten wir uns auf Gottes Kommen in diese Welt vor. Gott selbst will uns besuchen. Aber es handelt sich nicht um einen vorübergehenden Besuch, den man in die "gute" Stube bittet, die für solche Gelegenheiten immer sauber und aufgeräumt ist. Er will auch in die "alte" Stube unseres Leben hinein, wo es nicht so adrett aussieht, wo Sachen herumliegen, wo sich das alltägliche Leben abspielt mit allem, was dazu gehört. Da ist es nicht immer nur schön. Aber gerade da möchte Gott unser Leben teilen. Und er möchte bleiben.

 

Das ist doch das eigentliche Wunder zu Weihnachten, dass Gott in diese Welt kommen will, um Teil unseres Lebens zu werden und gerade auch die Tiefen unseres Daseins mit uns zu durchleben. Deshalb wurde Jesus, der neugeborene König, eben nicht in einem Palast geboren, sondern in einem Stall. Er hat das Leben der Ärmsten geteilt, war sogar auf der Flucht in ein fremdes Land, weil seine Eltern, Maria und Joseph, um sein Leben fürchten mussten. Und sein Lebensweg endete gar am Kreuz. Sein Name "Jesus" ist Programm: "Gott hilft". Er packt mit an, wenn das Haus unseres Lebens verdreckt und voll von altem Gerümpel ist. Durch seine Vergebung und Versöhnung, die er uns durch Jesus schenkt, möchte er unser Leben heil machen.

 

Kann Gott jetzt kommen? Ja! Wir müssen unser Leben nicht erst in Ordnung bringen, damit Gott zu Besuch kommt. Das ist das Besondere an der Botschaft Jesu, dass Gott nicht erst dann erscheint, wenn wir unser Leben aufgeräumt haben, sondern dass er mit uns unser Leben in Ordnung bringen will.

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Günter Brunkhorst

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Günter
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Sa. 19.09.15
Der Koffer für die „letzte Reise“
Lars Rüter
Der Koffer für die „letzte Reise“

Was würden Sie in Ihren Koffer packen, wenn Sie auf die „letzte Reise“ gehen? Der Bestatter, Trauerbegleiter und Autor Fritz Roth lud vor einigen Jahren 100 Menschen ein, so einen Koffer zu packen. Daraus wurden ein Kunstprojekt und ein Buch mit dem Titel „Einmal Jenseits und zurück – Ein Koffer für die letzte Reise“. Mit diesem Titel kommt in den Blick, dass jeder Mensch noch einmal aufbricht – am Schluss seines Lebens. Dieser Weg führt einen über das Hier und Jetzt hinaus woanders hin. Der Anstoß, den Fritz Roth auf diese Wahrheit gründet, ist bedenkenswert. Denn mit ihm verbindet sich die Frage: Was würde ich in meinen Koffer für die letzte Reise packen?

„Das letzte Hemd hat keine Taschen“, sagt ein bekanntes Sprichwort. Mit anderen Worten: Am Ende kann ich nichts mitnehmen. Das ist sicherlich richtig. Trotzdem finde ich die Idee von Fritz Roth interessant. Denn könnte es nicht sein, dass sie sich weniger auf das Leben „danach“ bezieht als auf das diesseitige: Was gibt meinem Leben Erfüllung? Was ist mir hier und jetzt so wertvoll, dass ich es über meinen Tod hinaus bewahren will? Was hat bleibenden Wert?

Über diese Fragen nachzudenken, lohnt sich – nicht nur in diesen Herbstwochen, in denen dann im November die Endlichkeit unseres Lebens, das Gedenken an unsere Verstorbenen und unsere Hoffnung über die Grenze unseres Lebens hinaus die bestimmenden Themen im kirchlichen Jahreslauf sind. Denn das Nachdenken über diese Fragen führt uns auch zum bewussteren Umgang mit unserer (und damit meine ich: mit eigener und fremder) Lebenszeit, zum Unterschieden zwischen Wichtigem und weniger Wichtigem.

Was ich in den Koffer für meine letzte Reise packen würde? Vielleicht gar keinen Gegenstand. Vielleicht sollte ich einfach ganz viel Platz lassen für die Hoffnung, dass Gott am Ende meiner Zeit seine Hand ausstreckt, mir freundlich entgegenkommt und sagt: Schön, dass du da bist.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Lars Rüter

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Lars
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Mo. 20.07.15
Kirche im Urlaub
Jens Ubben
Kirche im Urlaub

Ein paar Schritte durch eine Tür, und alles ist anders. Gerade war noch Straßenlärm, und jetzt wird es still. Der Blick geht nach vorn, den Gang entlang, Richtung
Altar. Wenn Menschen in Kirchen gehen, tauchen sie ein in eine andere Welt.
Gerade an Urlaubsorten schauen viele Menschen in Kirchen. Ganz bewusst tun sie das im Urlaub. Da ist Zeit für Dinge, die sonst nicht in den Alltag hineinpassen.
Da ist Luft, sich genauer mit dem eigenen Leben zu beschäftigen, über Vorhaben nachzudenken, Neues zu planen. Urlaubszeiten sind besondere Zeiten. Genauso wie Kirchen besondere Orte sind. Urlaube und Kirchen ragen heraus aus dem Alltäglichen. Viele Kirchen strahlen Wärme aus, bieten Geborgenheit. Sie atmen Geschichte und lassen Gottes Gegenwart spürbar werden.
Manche Kirchen am Urlaubsort kommen dagegen ganz unscheinbar daher, sind gar nicht sofort als Kirche zu erkennen. Vielleicht gibt es wenige Christen vor Ort, und ihre Treffpunkte sind kaum zu entdecken. Das zeigt uns doch: Im tiefsten sind es nicht die Räumlichkeiten, die eine Gemeinde ausmachen. So mag es an manchen Orten wunderbare Kathedralen geben, während Gottesdienste in ihnen nicht die Leidenschaft für einen lebendigen Gott spüren lassen. An anderen Orten mag das Gebäude wenig ansprechend erscheinen, doch in ihnen werden fröhliche Gottesdienste gefeiert, die im Herzen etwas in Bewegung setzen.
Wäre das nicht ein Vorhaben für den Sommerurlaub: Am Zielort Ausschau zu halten nach einer Kirche. Auch die unscheinbaren Kirchgebäude einmal bewusst anzusteuern. Sich überraschen zu lassen, wie Menschen vor Ort Gotteshäuser gebaut haben. Und dann Christen auch in anderen Gegenden, anderen Ländern und Kulturen wahrzunehmen und den Kontakt zu suchen. Bewusst einen Gottesdienst mitzuerleben. Neugierig zu sein, was dort vor Ort passiert. Und vielleicht den ein oder anderen Impuls in unsere Region mitzubringen?

Einen anregenden Sommer wünscht Ihnen Jens Ubben

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Jens Ubben

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